Sonntag, Mai 06, 2007

...of silence

Es war schön, mal eine Woche lang nicht ständig reden und Gerede Anderer ertragen zu müssen. Nun sitze ich wieder hier und fühle mich eingesperrt von Wänden aus Lärm. Hier drin ist es stickig und warm und ständig verirren sich Wespen ins Zimmer - draußen knallt die Sonne herunter und irgendein Idiot hört in einigen hundert Metern Entfernung Techno bei 120 dB...mir fehlt etwas zu tun; für die einzige Aufgabe die ich wirklich noch zu erledigen hätte fehlt mir die Motivation ("vielleicht heute abend"...); um mein Buch weiterzulesen fühle ich mich eigentlich zu müde; mein Sonntagnachmittag-Fernsehprogramm wurde von Sat.1 schon vor einigen Wochen gekippt...und heute abend bleibt wohl auch wieder der Tatort als einzige Alternative.

Das einzige, was an Aktivitäten ein wenig sinnerfüllt ist, ist derzeit das Laufen. Es tut unheimlich gut, einfach rauszukommen und etwas zu tun und dann daheim einen Haken hinter den Punkt machen zu können und sich zu sagen: Wieder etwas geschafft! Heute ist Weltkulturerbelauf in Bamberg; vielleicht laufe ich ja in zwei Jahren auch mit? B. mag es zwar nicht, wenn ich ständig davon rede, aber die neue Ausgeglichenheit und "Bewegung" in meinem Leben kommt letztlich auch ihm zugute. Ich muss es ihm ja nicht ständig vor die Nase halten.

Was freu ich mich, dass ich in einigen Wochen wieder mal so richtig hier rauskomme. Weit weg von allem hier, und vor allem: Dann bin ich auch nicht mehr allein...diese Zweisamkeit ist klasse, zumal ich den einzigen Menschen gefunden zu haben scheine, der auch weiß, wann es gut ist, mal nichts zu sagen. :) Es wird einfach Zeit... Mal sehen, ob ich die Laufschuhe überhaupt mitnehme.

Samstag, Mai 05, 2007

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Was ist eigentlich los?
Was hab ich nun wieder gemacht?
Ich weiß es nicht.

Mittwoch, Mai 02, 2007

Wind

Eigentlich finde ich es schade, dass es hierzulande nichts gibt, was den tibetischen Gebetsfahnen in Aussehen und Bedeutung gleichkommt. Es würde Licht und Leben bringen und an die Größe und Weisheit unseres Schöpfers erinnern.

Mittwoch, April 25, 2007

Lauf, Forrest, lauf!

Vielleicht hat B. Recht. Vielleicht muss man einmal in einer Zwangslage über sich hinauswachsen - wie Forrest Gump, der immer Schienen an den Beinen tragen muss und, als er von anderen Kindern verfolgt wird, diese plötzlich abwirft und auf einmal laufen, fliegen kann wie der Wind.

Aber ist nicht auch ein langsames Laufenlernen möglich, Schritt für Schritt?

Dienstag, April 17, 2007

Summer in Springtime

Es ist halb 4, die Sonne scheint, mein Unitag ist seit zwei Stunden vorüber, ich habe bereits die geilsten Bratkartoffeln mit Schinken und Zwiebeln gegessen sowie exzellente Hähnchenbrust, ich habe gleich noch Zeit an die frische Luft zu gehen und ich habe für heute abend noch mehr Fleisch und Croissants... Das Leben kann so schön sein.

Sonntag, April 15, 2007

Puss with Boots

Keiner will das süße kleine Katzilein sehen. Schaaade.

Mittwoch, April 11, 2007

Iron Maiden...

...war mal eine Bluespunkmetalband!

Oder so.

Aber jedenfalls keine Wurst.

(Oh je, irgendeine Krankheit greift ganz offensichtlich mein Gehirn an. Etwa BSE? Muuuh.)

Das Wesen der Urmonade

Alles hat einen Anfang.

Nur die Wurst hat zwei.

Mittwoch, April 04, 2007

Ein Blick aus dem Fenster

Ich frage mich gerade, warum ich als Kind nie auf die Idee gekommen bin, den Amateurfunkmast in unserem Garten hinaufzuklettern. Schon im eingefahrenen Zustand mindestens 10 Meter purer Stahl mit regelmäßigen Griffen und Tritten für Kinderhände und -füße. War ich als Kind so vernünftig? Heute bin ich es nicht mehr.

Montag, April 02, 2007

Ein Traum

Lieber M.,

du bist verantwortlich dafür, dass ich heute Nacht davon geträumt habe, einem unschuldigen Vogel das Genick zu brechen. Es war, genau wie du erzählt hattest, gar nicht so einfach das Vieh totzukriegen. Beim ersten Mal hat es nicht richtig funktioniert, dann musste ich rabiater werden.

Jetzt reichts mal wieder mit den toten Vögeln.

Mittwoch, März 28, 2007

Geheilt?

Der Frühling übt eine unglaubliche Wirkung auf mich aus. Abgesehen davon dass ich neuerdings SPORT treibe: Ich höre gerade zum ersten Mal seit Monaten Folk und finde es großartig!

Samstag, März 10, 2007

Spätrechtseinschlafen

Es ist schon verdammt spät und ich muss um 8 Uhr wieder aufstehen...
Ich merke es schon deutlich wenn B. nicht da ist. Ich bin einfach unruhiger, unsicherer und unausstehlicher als sonst, und einsamer natürlich...

Ein ganz ganz komischer Tag. Deutlich war die Frühlingsluft zu spüren, mein Bewegungsdrang war außerordentlich hoch, meine Energiekessel am Übersprudeln. Zumindest zeitweise. Nichts derartiges kann ewig halten.

Immerhin habe ich einiges gelesen, was möglicherweise für die Hausarbeit nützlich sein könnte. Vielleicht aber auch nicht. Täusche ich mich, oder versuche ich bisher, mich um die wirklich wichtigen Texte zu drücken? *g*

Ja mei...und morgen wird ein noch viel komischerererer Tag. Schon der zweite wo ich kaum was von B. hören werde. Könnte ein komisches Wochenende werden.

Donnerstag, März 08, 2007

R.I.P.

Die Meise liegt immer noch da, wo ich sie abgesetzt habe. Daraus schließe ich, dass sie tot ist. Schade um die Kleine.

Mittwoch, März 07, 2007

Der Schatten des Todes

Nun ist der Tod auch zu unserem Haus gekommen: Eine Kohlmeise ist mit einem lauten "Dong" gegen unser Wohnzimmerfenster geflogen und lag dann vor der Haustür. Meine Mutter hat das nicht mitbekommen und den Vogel wohl noch mit dem Fuß erwischt. Schlussendlich habe ich mir das arme Tierchen mal angesehen...es machte kaum Anstalten zu fliehen; fliegen konnte es offenbar nicht mehr; die Flügel hatte es in unterschiedlichen Stellungen eingeklappt, bewegen konnte oder wollte es offenbar nur den linken, woraus ich schloss, dass der andere auf irgendeine Weise verletzt war. Allerdings sah die Stellung des rechten Flügels natürlicher aus und als ich ihn vorsichtig abtastete, war keine Verletzung zu erkennen...den anderen Flügel habe ich leider nicht untersucht. Wir wussten uns nicht anders zu helfen als das kleine Federknäuel etwas erhöht im Garten auszusetzen, so dass es zumindest den Katzen aus der Nachbarschaft vielleicht nicht gleich auffallen würde. Was will man bei so einem Vogel auch schon machen. Die Meise atmete schwer; der Puls war durch das Gefieder zu fühlen... Vor Angst und Kälte hatte sie sich ganz aufgeplustert; es ist derzeit vielleicht nur 8°C kalt, aber so ein kleiner Vogel kühlt wahrscheinlich rasch aus.

Das war vor einer Stunde. Nun sitzt er immer noch auf dem Wellblech, wo ich es abgelegt hatte; ich kann es vom Fenster aus noch sehen im Halbdunkel. Wahrscheinlich ist er morgen früh tot.

Das ist das Leben...das akzeptiere ich. Aber es ist traurig, in ein und demselben Moment wahrzunehmen, was für wundervolle Geschöpfe die Erde hervorgebracht hat, und wie schnell all dies vorbei sein kann.

Ein letztes Mal blicke ich bedrückt aus dem Fenster... Danke, dass du unsere Welt bereichert hast, kleiner Vogel. Komm gut rüber...in den Vogelhimmel.

Freitag, März 02, 2007

If I could turn back time...

Fast eine ganze der langen Wochen haben wir schon geschafft. *leicht euphemisier*

Es ist schon seltsam, wenn ich darüber nachdenke, dass ich vor einer Woche um diese Zeit noch bei ihm im Norden saß...was haben wir gemacht Donnerstag Nacht? Ach ja, da war was mit einer Flasche Weißwein. Ich bin noch so nahe dran, das war doch gerade erst, vor nicht einmal zwei Wochen bin ich losgefahren und vor gerade mal gut vier Tagen zurückgekommen. Und doch ist alles ganz weit weg...

Es ist...immer wieder erstaunlich was Gefühle mit einem anstellen können. Aber tatsächlich...ich liebe diesen Menschen, ich hänge total an ihm, ich vermisse bescheuerte Kleinigkeiten, wenn er nicht da ist, Kleinigkeiten, die mich sonst manchmal fast nerven...wenn er sich eine Zigarette dreht oder mir von Bands erzählt, die mich eigentlich nicht wirklich interessieren. Ich vermisse es einfach, dass er da ist. Dass ich mit ihm reden kann. Ihn berühren kann. Sein ruhiges Atmen nachts neben mir. Seine Körperwärme. Seine menschliche Wärme und Nähe. Solange ich bei ihm war, konnte ich immer gut einschlafen trotz der Enge im Bett. Ich fühlte mich von innen heraus durchgewärmt, obwohl die Raumtemperatur bei ihm niedriger lag als es bei uns meistens der Fall ist. Als ich zurückkam, waren die 22°C hier fast unerträglich warm für mich. Jetzt habe ich wieder kalte Füße, die mich lange Zeit am Einschlafen hindern.

Nun, es muss irgendwie gehen. Ich mach mir jetzt meine Wärme-Schuhe in der Mikrowelle heiß und dann beende ich diesen Tag.
 
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